Herren 1 empfängt im letzten Heimspiel der Saison die SG Saulheim

Herren 1 – SG Saulheim
Heute steht das letzte Heimspiel der Saison auf dem Plan. Gast ist die SG Saulheim, die mit 34:22 Punkten auf dem 5. Tabellenplatz stehen. Im Gegensatz zu uns, spricht das für eine ruhige Saison. Nach zwei Aufstiegen, einem Pokalsieg und wenigen personellen Problemen waren wir vom Erfolg verwöhnt und mussten in dieser Saison umso mehr Rückschläge verkraften. Sportlich mussten wir viele knappe Niederlagen in einer sehr starken Liga einstecken, so dass wir von Anfang an bis zum Saisonende im Abstiegskampf waren. Sehr schwer haben die personellen Ausfälle gewogen: Dominic Wagner musste seine Karriere schon vor der Saison beenden, Jascha Berg hat wegen seiner Schulterverletzung kein einziges Saisonspiel gemacht, Adnan Kulovic ist mit einem Kreuzbandriss schon früh in der Saison ausgefallen, Moritz Meister wegen einem Auslandssemester erst spät eingestiegen, Max Wetstein hat sich lange krank durch die Saison geschleppt bis er in der Rückrunde komplett ausgestiegen ist. Die Liste ist noch fortzusetzen, allerdings hätte es trotzdem für einen Platz im Mittelfeld reichen können, doch wir konnten nie konstant unsere Leistungsstärke abrufen. Die Gründe wurden intern und auch extern reichlich analysiert, am Ende eines Saisonfazits reduziert sich dann alles auf die Frage Klassenerhalt oder Abstieg, „mit einem blauen Auge davongekommen“ oder „die sportlich größte Fehlleistung im Hunsrück“. Die Frage lässt sich noch nicht endgültig beantworten, da neben den Ergebnissen der Oberliga auch die Abstiegsrelegation in der 3. Liga eine sehr große Bedeutung hat. Erst am Samstagabend wird über die Situation Klarheit herrschen.
Lässt man den Blick aber etwas weiter zurück schweifen, hat sich, unabhängig von der Frage Abstieg oder Klassenerhalt, seit dem Abstieg in die Verbandsliga 2013 einiges bewegt. Sportlich zählen wir zu den Topvereinen im Rheinland, die Sponsorensituation hat sich weiterentwickelt, die Zuschauerzahlen sind enorm hochgegangen und suchen in der Oberliga ihres gleichen. Der größte Unterschied ist aber wahrscheinlich, dass es Mirza Cehajic geschafft hat, dass Spieler, denen Erfolg im Handball nicht mehr wichtig war, wieder 3 bis 4 mal pro Woche ins Training kommen. Unabhängig von allen berechtigten emotionalen Diskussionen um die Spielklasse, sollten wir diese Faktoren nutzen, um die Zukunft positiv zu gestalten. Auf alle Fälle wird die Mannschaft versuchen, der Saison auch noch einen positiven Anstrich zu verpassen.

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