Damen 1 mit unvollendeter Aufholjagd

Nach dem ersten Sieg gegen den Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt aus Schweich, ging die Auswärtsreise zur Oberligareserve nach Wittlich. Wittlich war natürlich als Tabellenvierter mit 8:4 Punkten Favorit, zumal einige Spielerinnen über Oberligaerfahrung verfügen. Dennoch wussten wir nach der starken zweiten Halbzeit gegen Schweich, wie (überraschend) weit unsere Entwicklung seit dem kompletten Neuaufbau im Juni schon fortgeschritten war.

Wir wollten eine gute Leistung zeigen und lauern, falls Wittlich Schwächen zeigen würde. Die von Tanja Nykytenko, einer ehemaligen ukrainischen Nationalspielerin, trainierten Eifelerinnen zeigten in Angriff und Abwehr  eine klare Struktur und spielten sehr diszipliniert. Doch auch wir zogen unsere Spielanlage gut durch, so dass sich bis zur 25. Minute ein ausgeglichenes Spiel mit Vorteilen mal auf der einen, mal auf der anderen Seite entwickelte. Kurz vor der Pause schlug das Pendel aber in Richtung Wittlich um, so dass wir beim 12:9 in die Pause gingen. Auch nach der Pause konnten wir nicht an unsere guten Leistungen anknüpfen, der harte Einsatz der Wittlicher Deckung drohte uns im Angriff den Schneid abzukaufen. Wittlich zeigte Qualität im Ausnutzen unserer Fehler und zog auf 19:12 nach 40 Minuten davon. Doch wir hätten unsere gute Entwicklung nicht so weit bringen können, wenn die Mannschaft in schwierigen Situationen aufgeben würde. So strauchelten wir zwar, fielen aber nicht. Als Celine Gaines nach einer Verletzungspause wieder die Position auf Vorne-Mitte einnehmen konnte, stabilisierten wir unsere Deckung, so dass wir in den folgenden zwanzig Minuten nur noch 4 Gegentore kassierten. Dies gab uns immer mehr Selbstvertrauen zurück, so dass wir Tor um Tor näher kamen und in der 57. Minute zum 21:20 verkürzten. Dann musste unsere überragende Ausputzerin Tatiana Emmel mit Zeitstrafe vom Feld und wir kassierten das 22:20. Die Ansage in der folgenden Auszeit wurde exakt umgesetzt und wir verkürzten in Unterzahl wieder. Doch Wittlich konnte den folgenden Angriff in Überzahl zur Entscheidung nutzen. So verließen wir enttäuscht über den greifbaren, aber nicht geholten Punkt das Feld, können aber insgesamt stolz sein, da wir unsere guten Leistungen immer mehr stabilisieren können.

Nun steht noch das letzte Spiel des Jahres gegen Welling an, dann versuchen wir ab 2018 uns mit zahlreichen  Punkten für unsere guten Leistungen zu belohnen.

Leave a Reply

*