100 Tage FSJ – ein Interview mit Luca Priestersbach „DIE HSG IST EINE FAMILIE“

100 Tage im FSJ, wie gefällt es dir bisher?

Luca: Sehr gut, ich bin mehr als überrascht. Eine Vielzahl von unterschiedlichen Herausforderungen ermöglichen mir Einblicke in viele Bereiche und helfen mir mich persönlich weiterzuentwickeln. Man spürt einfach, dass die HSG Kastellaun-Simmern ein besonderer Verein ist.

 

Was macht die HSG besonders?

Luca: Die HSG ist eine Familie. Vom ersten Tag an wurde ich aufgenommen wie ein neues Familienmitglied. Die Menschen, die hinter diesem Verein stehen und gerne mehrmals die Woche freiwillige Arbeiten erledigen und das mit Freude, tragen diesen Verein und sind auch für die derzeitigen sportlichen Erfolge verantwortlich. Diese Menschen leben die HSG und das mit ganz viel Herz, was ich jeden Tag zu spüren bekomme.

 

Wie sieht deine Arbeit bei der HSG aus?

Luca: Ich werde im Trainerbereich eingesetzt und trainiere mehrere Mannschaften bis zur E- Jugend. Ebenso unterstütze ich die Social Media Kanäle, Homepage, die HSG-eigene Kasimir-App und versuche dort mitzuarbeiten, wo Hilfe benötigt wird.

 

Warum hast du Dich für ein FSJ bei der HSG Entschieden?

Luca:  Nach meinem Fachabitur habe ich mir Gedanken gemacht, was für mich am meisten Sinn macht um Einblicke in viele Bereiche zu erhalten, ohne direkt eine Verpflichtung auf Jahre einzugehen. Dabei schien mir ein FSJ eine großartige Chance zu sein.  So ein FSJ ist einfach eine gute Gelegenheit, aus dem Rhythmus von Schule und lernen rauszukommen. Man kann sich orientieren, bekommt Eindrücke aus verschiedenen Bereichen und vom Arbeitsleben. Also dachte ich an das, was seit meinem fünften Lebensjahr mein großes Hobby ist: Handball. Es ist die Vielfalt was das FSJ ausmacht und die Menschen die man kennen und lieben lernt,  so traf ich die Entscheidung für ein FSJ bei der HSG.

 

Was gefällt dir besonders am FSJ bei der HSG?

Luca: Ich habe mir anfangs sehr viele Gedanken gemacht ob es für meine berufliche und menschliche Zukunft der richtige Weg ist. Ich kann nach 100 Tagen schon ein kleines Fazit geben: Das ist es! Jeden Tag fahre ich mit einem guten Gefühl zur „Arbeit“ und freue mich auf jede Trainingseinheit mit meinen Mannschaften. Wenn die Kinder und Jugendliche dich anlächeln oder sich bei dir bedanken, weil du ihnen was beigebracht hast, ist das einer der tollsten Augenblicke. Sowas motiviert mich und dafür bin ich sehr dankbar. Es bereitet mir sehr viel Spaß, den Kindern und Jugendlichen technisch aber auch charakterlich etwas beizubringen; so versuche ich schon in jungen Mannschaften mit Team- und Konzentrationsspielen die Kinder und Jugendlichen auf den richtigen Gedanken zu bringen und so an kognitiven Fähigkeiten zu feilen. Ganz nach dem Sprichwort: ,,Früh übt sich, wer ein Meister werden will“.

 

Was waren bisher deine tollsten Erlebnisse?

Luca: Ein Highlight während meines FSJ war die Kölsche Nacht, sowie die Weihnachtsfeier der Kasimchen, die super organisiert wurden. Ebenso bereiten mir die Seminare immer sehr viel Spaß, bei denen man immer nette Menschen kennenlernt.

 

Wo geht der Weg nach dem FSJ hin?

Luca: Ich werde eine Ausbildung als Kaufmann für Marketing/ Informatikkaufmann anstreben und hoffe durch mein FSJ eine kleine Erfahrung in den Berufsalltag mitnehmen zu können. Mein Wunsch ist es ebenfalls, weiterhin bei der HSG als Trainer und Spieler  tätig zu sein.

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