Damen 1 verlieren im HVR-Pokal gegen Roude Léiw Bascharage mit 20-29

Das Pokalspiel unserer 1. Damenmannschaft gegen die „Roten Löwinnen“ aus dem luxemburgischen Bascharage hatte den erwarteten Sieger: die Mannschaft aus der 3. Liga gewann mit 29:20! Daß die Tordifferenz nur 9 Tore betrug, lag zum einen an dem fehlenden Harz, wodurch die gegnerischen Spielerinnen v.a. in der 1. Halbzeit zahlreiche Würfe über oder neben das Tor plazierten, zum anderen aber auch an einer starken Abwehrleistung unserer Damen in der 1. Halbzeit. Im Tor war Jessica Wiebe der gewohnt sichere Rückhalt, die zudem zwei 7m entschärfte und die Abwehrreihe vor ihr griff entschlossen zu und ließ die körperlich überlegenen Spielerinnen aus Bacharange nicht zur Entfaltung kommen. Erst vier Minuten vor Ende der Halbzeit konnte sich der Favorit etwas absetzen und profitierte dabei von einer harten Entscheidung gegen Sarah Schüler, die für den Kontakt ihrer Hand am Hals ihrer Gegenspielerin mit „Rot“ vorzeitig das Spielfeld verlassen mußte. Zu allem Überfluß gab es dann auch noch eine 2-Minuten-Strafe gegen die HSG-Bank! Anna-Lena Kähne gelang dann trotzdem das „Kunststück“ beim Spiel 4 gegen 6 ein Tor zu erzielen! Mit 11-15 ging es in die Halbzeitpause.

In der 2. Halbzeit konnte der 3.-Ligist seine körperliche und konditionelle Überlegenheit immer besser ausspielen und den Vorsprung weiter ausbauen. Unsere Damen hielten aber weiterhin dagegen, vergaben aber im Angriff leichtfertig Würfe und leisteten sich mit nachlassender Kondition und Konzentration mehrere Fehlpässe, die der 3.-Ligist entschlossen für leichte Tempogegenstoß-Tore nutzte.

Am Ende siegten die „Roten Löwinnen“ um ihren Trainer Carlo Zeimetz verdient mit 29-20! Was den Trainer besonders freuen dürfte: keine seiner Spielerinnen verletzte sich und der Neuzugang im luxemburgischen Tor, die Rumänin Adriana Croituru, wußte auch zu überzeugen. Für unsere Damen und ihren Trainer Dubri Bilic, hatte Carlo Zeimetz auch noch ein Kompliment parat: „Die HSG hat so starke Spielerinnen; da sollte am Ende der Saison doch ein Platz ganz weit vorne möglich sein!“

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