Damen 1 zeigt trotz Niederlage eine starke Leistung!

Damen 1 – TuS Bannberscheid 21:23 (9:11)

Nach  fünfwöchiger Spielpause nach dem ersten Spiel in Engers startete die Saison am vergangen Samstag so richtig für die Damen 1. Die Pause kam uns aber gelegen, weil die Vorbereitung gerade in den Ferien schwierig gewesen war, da die Schülerinnen oft unterwegs waren und kein geregelter Trainingsbetrieb stattfinden konnte. Zudem beendeten mit Jessica Stubba und Helena Schneider zwei Spielerinnen ihre Handballkarriere, so dass der Kader noch kleiner wurde. Auf diesen Kader war aber in den letzten Wochen Verlass und wir konnten mit einer guten Trainingsbeteiligung einiges am taktischen Grundkonzept verbessern. Auch die hohe Auftaktniederlage in Engers hatte sich etwas relativiert, denn die weiteren deutlichen Siege der Damen vom Rhein lassen vermuten, dass es nur eine Frage der Zeit ist, wann man ihnen zur Meisterschaft gratulieren kann.

Mit den Gästen aus dem Westerwald stellte sich ein routiniertes Team vor, dass sicher im vorderen Tabellenbereich anzusiedeln ist. Für uns ging es vornehmlich darum, die Dinge, die wir im Training erarbeitet haben, auch im Spiel umzusetzen und zu festigen. Denn entgegen der Berichte der ansonsten sehr gut informierten Presse, haben bisher nur drei Spielerinnen aus dem aktuellen Kader schon eine Rheinlandligasaison gespielt. Diese riesige Umstrukturierung im Kader zu bewältigen, braucht es ebenso Zeit, wie die nötige Erfahrung zu sammeln. So begannen wir die Partie doch recht unentschlossen und ohne großes Selbstbewusstsein. Es war lediglich Christin Luth im Tor zu verdanken, dass wir nicht schon zu Beginn unter die Räder kamen. Mit jeder Parade wuchs aber die Moral der ganzen Mannschaft und immer mehr Sachen, die wir uns vorgenommen hatten, funktionierten. Mit dem wachsenden Selbstvertrauen konnten wir mit Bannberscheid mithalten und sogar zwischenzeitlich ausgleichen. Mit 9:11 ging es in die Pause und alle in der Halle – Spielerinnen, Trainer, Gegner und Zuschauer – waren überrascht, wie spannend das Spiel war. Die Westerwälderinnen nutzen aber ihre Routine, machten insgesamt weniger Fehlen und konnten uns so auf Distanz halten, obwohl wir bis zur Schlussminute alles versuchten.

Am Ende waren trotz der Niederlage alle stolz auf ihre Leistung. Die Mannschaft hat gezeigt, dass viel Leben und Wille in ihr ist und dass sie mit dem neuen taktischen Konzept umgehen kann. Wenn wir es schaffen unsere Absprachen im Angriff und der Abwehr zu automatisieren, haben wir sogar noch Möglichkeiten uns zu steigern. Der Weg geht momentan bergauf, aber er birgt auch sicher noch die ein oder andere Stolperfalle. Grundsätzlich können wir aber optimistisch die weitere Saison angehen.

Es spielten: Luth (Tor) – Gerlach 1, Mühlbauer 5, Mähringer-Kunz 5, Löwen, Wolf-Mühlbauer, Stemann 4, Gaines 3, Emmel 3, Klippel

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