Ein Hauch von Nostalgie in der Eifel…

Am vergangenen Samstag spielte die Zweite in der Eifel beim TuS Weibern. Beide Mannschaften hatten wohl unabhängig voneinander die Idee, die Zeitmaschine anzuwerfen. Die Zuschauer über 40 Jahre unter den zahlreichen Anwesenden sahen sich in die guten alten 80er Jahre zurück versetzt. Nachdem in der 6. Minute Weibern durch den 3. Treffer von M. Nett mit 3:1 in Führung ging, nahm Trainer Markus Frank eine Auszeit. Der Hauptakteur der Gastgeber wurde ab diesem Zeitpunkt in Manndeckung genommen. In den restlichen 54 Minuten gelang ihm dann nur noch ein Feldtor. Beide Mannschaften stellten an diesem Abend hervorragende Abwehrreihen auf die Platte, die keine Angriffsformation, hüben wie drüben, überwinden konnte. So wechselte man beim Stand von 8:6 ! für Weibern die Seiten.

In der zweiten Halbzeit bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Beide Mannschaften kämpften in der Abwehr aufopferungsvoll und neutralisierten dadurch ein ums andere Mal den gegnerischen Angriff. In der 56. Minute führten die Gastgeber noch mit 14:12. Durch einen Kraftakt gelang es den Jungs der HSG bei 59:18 durch Niklas Wetstein den 15:15 Ausgleich herzustellen. Der letzte Angriff der Gastgeber blieb wie viele andere erfolglos. So trennte man sich nach 60 Minuten mit einem gerechten Unentschieden. Vor der Partie wäre man im Lager der HSG mit einem Unentschieden zufrieden gewesen. Lediglich das Ergebnis 15:15 irritiert schon ein wenig.

Es spielten: Thorsten Weisshaupt, Marcel Zirwes (Tor), Jan Müller 9/6, Georg Wetstein, Max Wetstein, Daniel Specht, Markus Hoff 1/1, Dominik Donsbach, Kilian Kötz, Pierre Siegmund, Niklas Wetstein 1, Rocco Wilhelmi 1, Tim Müller, Ben Wetstein 3/1