Tagesform dürfte entscheidend sein
Am kommenden Wochenende steht für die männliche C-Jugend der HSG Kastellaun/Simmern das nächste schwere Auswärtsspiel der Regionalliga Südwest an. Um 16:30 Uhr trifft das Team in der BBS-Halle Wittlich auf die HSG Wittlich – ein Gegner, mit dem man sich bereits in der D-Jugend zahlreiche intensiv geführte und ausgeglichene Duelle geliefert hat.
Allerdings hat sich das Gesicht der Wittlicher Mannschaft seit der erfolgreichen Regionalliga-Qualifikation deutlich verändert. Unter der Leitung von Trainer Luis Leyendecker, der gleichzeitig als C-Jugend-Stützpunkttrainer des Handballverbandes Rheinland fungiert, konnte die HSG Wittlich vier zusätzliche Leistungsträger für ihre Mannschaft gewinnen. Die Gastgeber verfügen damit über einen stark verstärkten und hervorragend ausgebildeten Kader – entsprechend hoch wird die Hürde für die HSG Kastellaun/Simmern.
Die Gäste aus dem Hunsrück wollen dennoch eine schlagkräftige Mannschaft nach Wittlich schicken. Die Vorbereitung wurde jedoch durch Verletzungen und eine anhaltende Erkältungswelle erschwert. Daher wird der Kader voraussichtlich durch Spieler der C2 ergänzt, die schon in den vergangenen Wochen gezeigt haben, dass sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
Trotz der personellen Unsicherheiten blickt die HSG optimistisch auf die Partie. Trainer Matthias von Hertell erwartet ein enges Duell:
„Mit Wittlich hatten wir über Jahre immer sehr ausgeglichene Spiele. Auch wenn sie sich deutlich verstärkt haben, wollen wir ihnen über 50 Minuten Paroli bieten. Die Tagesform wird entscheiden.“
Eine Prognose ist aufgrund der veränderten Kaderstrukturen und der aktuellen Ausfälle schwer zu treffen. Doch die HSG Kastellaun/Simmern reist mit dem klaren Ziel nach Wittlich: eine ausgeglichene, kämpferische Partie liefern – und im Optimalfall etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.

