Herren 1 siegt gegen Nieder-Olm

Herren 1 siegt gegen Nieder-Olm
Die Vorzeichen waren klar! Das Team von Gastgeber-Trainer Mirza Cehajic ging gegen den vermeintlichen Absteiger aus Nieder-Olm als Favorit in die Begegnung, tat sich aber über weite Strecken des Spiel sehr schwer. Gegen die mit einem Rumpfteam auflaufenden Gäste musste der HSG Coach früh die Auszeit nehmen. Beim 4:4 (13.) hatte Cehajic genug gesehen, doch auch die Auszeit änderte nicht viel im Spiel seines Teams, dass einfach vom Kopf her nicht in der Lage war, das Spiel in den Griff zu bekommen. „Es war ein typisches Spiel, bei dem der Gegner unterschätzt wurde“, klagte der HSG Coach. So plätscherte die Begegnung bis zur nächsten Auszeit von Cehajic dahin. Erneut versuchte der HSG Trainer beim 8:8 (24.) die richtige Einstellung seiner Jungs einzufordern, doch der Schuss ging nach hinten los. Die Gäste spielten konsequent weiter und lagen beim 8:11 (27.) erstmals deutlicher in Führung, ehe die HSG konzentrierter wurde und bis zur Pause zum Anschlusstreffer kam.
Auch nach dem Wechsel lief die Mannschaft der Gästeführung hinterher. Erst nach dem 13:14 (36.) sorgten Paul Mallmann und Julian Mangold für die erste Führung der Hunsrücker, die aber beim 15:16 (41.) verspielt war. So blieb die Begegnung bis in die Schlussminuten spannend, dabei führten die Gastgeber jetzt mit ein bis zwei Toren, konnten den Sack aber nicht zumachen. Erst nach dem 25:23 (58,) waren die Treffer von Julian Mangold und Paul Mallmann spielentscheidend.
„Das war heute eine reine Einstellungssache. Letztlich eine schwere Geburt, weil wir den Gast unterschätzt haben. Am Ende aber sind wir nach dem Spiel glücklich, da Dansenberg verloren hat und wir nun auf Platz 3 stehen. Wir haben einfach unkonzentriert nach vorne gespielt, zu schnell die Abschlüsse gesucht und sind immer wieder am überragenden Gästetorwart gescheitet. Nieder-Olm hat das richtig clever gemacht, spielte lange Angriffe und wartete geduldig auf die Chance. Dazu landeten die Abpraller wie in solchen Spielen üblich beim Gast. Erst als Sasa ins Spiel kam und mit Max Grethen für die nötige Ruhe sorgte, lief es in unserem Spiel besser. Jetzt fahren wir mit breiter Brust nach Vallendar“, so der HSG-Coach.

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