Dass es ein hart umkämpftes Spiel in Weibern werden würde, damit hatte das HSG Team um Spielertrainer Max Wetstein gerechnet. So verliefen die Anfangsminuten ausgeglichen. Über 4:4 (10.) blieb die Begegnung in den Folgeminuten bei ständiger Führung der Hunsrücker ausgeglichen. Über 7:9 (22.) konnte das Wetstein-Team verdient mit 12:14 in die Kabine gehen. Die Mannschaft aus dem Hunsrück hielt den Vorsprung auch nach dem Wechsel fest. Weibern stemmte sich gegen die drohende Niederlage, war beim 17:18 (39.) drauf und dran, das Spiel zu drehen, doch die HSG sorgte erneut für eine drei Tore Führung. Die Auszeit von Gastgebertrainer Tobi Arenz zeigte dann Wirkung! Seine Mannschaft war beim 24:25 /55.) wieder dran, kam sogar beim 26:26 (58.) zum Ausgleich, hatte den Punktgewinn beim 28:28 genau fünf Sekunden vor Augen, doch HSG Spieler Chris Adams sorgte mit dem Schlusspfiff für den glücklichen Sieg der Hunsrücker. Weibern hatte den Torwart aus dem Spiel genommen, Torwart Marcel Zirwes spielte nach dem Torerfolg den Ball zum Mittelkreis und Chris Adams erzielte mit dem direkten Wurf den Siegtreffer. „Das haben die beiden ganz toll gemacht, schnell geschaltet. Weibern hätte mit seinem jungen Team den Punkt sicher verdient, doch heute waren wir mal die glücklichere Mannschaft. Die Gastgeber haben gut gekämpft, doch wir führten ständig, hatten mit Marcel Zirwes einen starken Keeper, der viele Paraden zeigte. In den Schlussminuten wurden wir bei der Manndeckung zu hektisch, verloren den Kopf, doch haben uns am Ende den Sieg auch verdient“, meinte Gästetrainer Max Wetstein.
Quelle: Trierischer Volksfreund