Die Rollen vor dem Spiel waren klar verteilt! Der Tabellenführer aus Kastellaun/Simmern dominierte die Begegnung gegen das Schlusslicht aus Bad Ems, überrannten die überforderten Gäste von der ersten Minute an und hatten beim 9:1 (15.) für klare Verhältnisse gesorgt. Die Gäste fanden keine Mittel gegen den Deckungsverband der Hunsrückerinnen, wirkten wie das Kaninchen vor der Schlange! Für die Kurstädterinnen deutete sich beim 15:2 (21.) ein Debakel an, das war mehr als nur ein Klassenunterschied! Das Team von Gastgebertrainer Saša Puljizović schaltete den Gang nicht zurück, hielt das Tempo weiter zunächst hoch und so stand zur Pause beim 22:2 der Sieg der Gastgeberinnen schon fest. Lediglich ein Feldtor erzielten die Kurstädterinnen bis zur Pause! Nach dem Wechsel machten die Hunsrückerinnen da weiter, wo sie aufgehört hatten, schalteten aber den berühmten Gang tempomäßig zurück! So stand es in der 42. Minute „nur“ 27:2. Lediglich fünf Treffer markierten die Gastgeberinnen bis dahin, ehe die Gäste zu ihrem nächsten Treffer kamen! Über 32:6 (52.) und der Auszeit der Gäste plätscherte das Spiel seinem Ende entgegen.
„Wir mussten heute auf unsere Kapitänin und Stammspielerin Vera Mähringer-Kunz verzichten. Allen Spielerinnen konnte ich heute ihre Spielanteile geben und wir haben in Angriff und Abwehr einiges einspielen können. Gegen jeden Gegner muss man sich den Respekt verdienen und das hat die Mannschaft heute wieder. Für uns ist einfach wichtig, dass wir uns weiterentwickeln“, sagte Gastgeber Trainer Puljizovic.
Quelle: Mosel-Handball.com
Fotos: Frank Beil




















